Paratriathletin Nora Hansel in ZeDI-Trainerhand


Das ZeDI-Team freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Triathletin der Deutschen Paralympischen Mannschaft

Die deutsche Paratriathletin Nora Hansel ist seit Anfang November in Betreuung beim Zentrum für Diagnostik und Intervention im Sport. Die 32-jährige Angestellte im öffentlichen Dienst ist Teil der Deutschen Paralympischen Mannschaft. Für diese startet sie in der Schadensklasse PTS3 für mittelschwere Behinderungen.

Ein Hirntumor im Alter von 18 Jahren zwang die erfolgreiche Athletin ihre Leistungssportkarriere im Biathlon aufzugeben, da trotz der erfolgreichen Entfernung des Tumors eine Hemiparese, Ataxie und Gleichgewichtsstörung die Folge der Erkrankung waren. Dank einer intensiven Rehabilitation kehrte sie 2011 in den Leistungssport zurück – zunächst versuchte sie sich im Paracycling, zwei Jahre später wagte sie den Schritt in den Triathlonsport. Hier konnte sie schnell Erfolge auf der Sprint-Distanz verzeichnen und wurde Weltmeisterin im Jahr 2014 und Europameisterin in den Jahren 2014, 2015 und 2016.

In der Saison 2017 konnte Nora nicht ihr volles Leistungsniveau ausspielen, da sie auf Grund eines Bandscheibenvorfalls ihren Trainingsumfang stark reduzieren musste. Dennoch konnte sie, trotz der länger anhaltenden Probleme, bei der diesjährigen WM in Rotterdam den 4. Platz erreichen. Mit dem Ergebnis ist die Radfahrexpertin zwar zufrieden, möchte aber in den kommenden Jahren zusammen mit den Trainern Johannes Rüter und Florian Hanakam an ihre alte Form anknüpfen. Mit Hilfe des neuen Trainerteams plant Nora vor allem Ihre Laufleistung zu verbessern, um ihrer Konkurrenz auf internationalem Niveau den Titelkampf schwer zu machen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nora!